Ins dunkle Land
Caucasian Tales
Like Chatter
Break of Dawn
Nothing Left to Lose
Trauermantel
Bunter Staub
Flammend Morgen
Rancourt
Schattenmal
Schieferkreuze
Grillenspiel
Notwendfeuer
Wintermärchen
Lied am Feuer
Verlorenes Heer
Feuerkreis
Totenburg
Nibelungenland
Roggenfelder
Ostenfeld
Weltenstürme
Winterrune
The spring time brings a scent so sweet
A scent of life in times of need
The river flows and I will drown myself
The river flows and I will drown
From petals falling to the ground
From petals falling to the ground
The smoke rises, ash descends
We stoke the fire with trembling hands
The river flows and I will drown myself
The river flows and I will drown
In ashes falling to the ground
In ashes falling to the ground
And summer's passing
And we're waiting
Knowing death is drawing near
And in our valley
Of our torrent
There is nothing left but fear
And mist is rising from the field
A hazy breath that cuts like steel
The river flows and I will drown myself
The river flows and I will drown
In leafs and rain on stony ground
...and leafs are falling to the ground
We wander through the break of dawn
Remaining in silence despite all scorn
The river flows and we will drown ourselves
The river flows and we will drown
In snow that's falling to the ground
In snow that's falling to the ground
...and snow is falling to the ground
Tossed and torn without a sound
A place in the corn field
To dig for symbols of the past
Taken from exile
Mighty and hostile
Gifted with memory
Master of the rune-key
Staying in silence
To reign is to know
Like the scarab
That announces the flood
Like the holy scarab
That receives the sun
An eye to the darkness
Like broken angels
With an innocent laughter
But tears in their eyes
Blood and rain
Pain and weeping
Bleeding and falling
As life passes by
Life is passing
Like idle chatter
Like idle chatter
Life is passing by
Life is passing
Like idle chatter
Like idle chatter
Life is passing by
And there won't be
No tears of mourning
Seek your own past
And leave us to die
Tears in the morning
Her weeping lasts long
And I pass
The iron gateway
The birch in the garden
Bent down with its branches
Shivering
In a breezy wind
And I know about her shattered dreams
And hidden doubts, and hidden fears
And I know about her shattered dreams
And hidden doubts, and hidden fears
My feet carry on
To the fields of disgrace
Where the cold winds blow
Where the crosses grow
Wreaths of oak-leaves
Are silently withering
Torn apart
Lost in the dark
And I know about their shattered dreams
And hidden doubts, and hidden fears
And now I know about their shattered dreams
And hidden lies, and hidden fears
I gaze through the twilight
In fields of despair
Unaware of pain
In the falling rain
The birch trees remind me
Of the one in the garden
Marbled graceful towers
With sulphur flowers
And I fall at the break of dawn
And comrades fade with faces torn
And I fall at the break of dawn
And comrades fade with faces torn
In the dozen lake of time
We sank our guilt, we sank our crimes
At night when voices stalk into our dreams
Haunting us with malice rhymes
There is nothing left to lose but fear
There is nothing left to lose but fear
There is nothing left to lose but fear
There is nothing left to lose but fear
We stumbled through the maze of death
Escorted by grief and pain
We struggled through fire, we struggled through ashes
Our hopes were spoiled in vain
Now there's nothing left to lose but life
There is nothing left to lose but life
There is nothing left to lose but life
There is nothing left to lose but life
On a walk through darkened fields of loss
On a walk through golden fields of wheat
We approached our inner core of consciousness and felt
We are the folk of destiny, of deed
And there's nothing left to lose but time
There is nothing left to lose but time
There is nothing left to lose but time
There is nothing left to lose but time
Im Lichterkessel fahler Farben
Bedeckt von einem fremden Glanz
Trauermäntel hier sich laben
Trunken von dem Lichtertanz
Unsre Körper in der Erde
Harrend in der Ewigkeit
Wenn die Nacht auch lang uns werde
Wir haben Zeit, wir haben Zeit...
Aus dem Wald von Trauerschwingen
Dunkle Schatten nahn heran
Leises Rauschen, Raunen, Klingen
Ziehen uns in ihren Bann
Aus dem Nebel grauer Zeiten
Fliehend in die Dunkelheit
Gefleckte Schatten uns begleiten
Wir sind bereit, wir sind bereit!
Silbern schimmern Wiesen und Felder
Schwarz und grau der Wälder Flucht
Falter in der Dämm'rung schwirren, schwingen
Fliehen in des Abends Bucht
Bernsteinfarbne Schatten welken
Im Zeitenwandel bunter Staub
Ein Quell der Hoffnung nun verstummt, versiegt
Und von den Bäumen sinkt das Laub
Nebelwogen über den Gräben
Grau und schwarz der Schleier fällt
Stählerner Schwerter dumpfes Klirren, Klingen
Finsternis umfängt die Welt
Scharlachrot erglühen die Wälder
Ein flammender Strahl durch die Dämmerung bricht
In Glut versinken Wiesen und Felder
Ein Trauertuch von trunkenem Licht
Wir ziehen dahin auf feurigen Schwingen
Hohn und Haß in finstrem Geleit
Und tausend trutzige Kehlen singen
Ein Lied voller Schmerz in Ewigkeit
Ein Lied voller Schmerz in Ewigkeit
Verschanzt hinter Zinnen des letzten Turmes
Rüttelt eisiger Wind an den Festen der Welt
Das wilde Toben des Wintersturmes
Wehet über das Schlachtenfeld
Uns erscheint der Schnitter des Lebens
Er erntet nun mit kalter Hand
Ein Bote nur des Berstens und Bebens
Des flammenden Sturzes im Weltenbrand
Des flammenden Sturzes im Weltenbrand
Halte ihn in deinem Schoß
Mutter, einzig treue.
Furchtbar ist sein Leib und groß:
Tod gebarst du, Scheue.
Deinen Sohn, o schau ihn an!
Bohrt in dir die Reue?
Sieh, die Nachgebornen nahn,
starrend auf das Neue.
Starrend auf den Leib aus Stein,
den du einst getragen.
Mutter, jeder hört allein
wild sein Herz hier schlagen.
Fragen möchte jeder dich,
jeder läßt das Fragen.
Erde, Erde, fürchterlich
vom Geschoß zerschlagen!
Klagend rauscht ein naher Baum,
hundert um den einen.
Welch ein Wind sucht diesen Raum,
Mutter, um zu weinen?
Halte ihn in deinem Schoß,
den aus tausend Peinen
du zurücknimmst, nackt und bloß,
als den einzig deinen.
(H. Gstettner)
Hier ruhen Fürsten, schwertgefällte Recken!
In weitgeschwungnem Feld steht stolz die Schar
der Pappeln, die sich übermächtig strecken.
Es zieht mich hin zum Blutstein, zum Altar.
Das ist die Majestät, vor der wir bangen.
Die großen Schatten überfallen mich.
Das Element, der Sturm ist hier gefangen,
des Lichtes Leidenschaft scheint fürchterlich.
Da schwingen dunkle Fahnen auf den Rasen,
die längst den Kämpfern überm Haupt geweht.
Und Fackeln brennen, die wir längst vergaßen:
Taglilien geistern auf der Gräber Beet.
Und Grab an Grab in stummer Flucht geschichtet,
gezeichnet schmal von Kreuzes Schattenmal.
Im tiefen Grund zum Himmel aufgerichtet,
des Menschen gnadenloser Marterpfahl.
Das Antlitz wendend läßt es mich nicht fliehen:
das Brausen einer ewigen Wanderschaft
nimmt mir den Atem, alte Götter ziehen
mit wilder Lust an meines Herzens Kraft.
Sie küren mich und wollen nimmer weichen,
die Toten, deren Leben mich erfüllt.
Wer ihres Blutes ist, der muß erbleichen!
Wer Heimat trägt, ist hier von Gott umhüllt.
Hier weht der Geist der Kämpfer und der Sieger,
Hier weht des Lebens junger Atemwind.
Hier liegen Männer, Kameraden, Krieger,
die des Jahrhunderts stumme Herrscher sind!
Hier weht der Geist der Kämpfer und der Sieger,
Hier weht des Lebens junger Atemwind.
Hier liegen Männer, Kameraden, Krieger,
die des Jahrhunderts stumme Herrscher sind!
(H. Gstettner)
Der Wald, das Schweigen, unser Schweigen.
Der Lärm erlosch, der Krieg ist aus.
Die Stille ist der Seele eigen.
Wir sind beglückt. Wir sind zu Haus.
Die Heimat kam, die lang ersehnte:
die Dämmerung, das Moos, der Tann.
Wir ruhen warm wie weit verdehnte
Pilzfäden, heimlich, Mann an Mann.
Die grauen Schieferkreuze sinken
mit jedem Jahr hinab, hinab.
Die starken, braunen Wurzeln trinken
wohl Jahr um Jahr aus unserm Grab.
Die Wipfel raunen manchmal leise
was uns das stumme Herz erfüllt.
Uralt und traurig klingt die Weise,
von stolzem Brausen jäh umhüllt.
Der Wald, das Schweigen, unser Schweigen.
Die Dämmerung sinkt. Der Krieg ist aus.
Seht ihr, wie wir zum Traum uns neigen,
zum tiefen Traum. Wir sind zu Haus.
Seht ihr, wie wir zum Traum uns neigen,
zum tiefen Traum. Wir sind zu Haus.
(H. Gstettner)
In fernen Höhen, in Bhutans Nächten
Unter flackernden Sternen, im Steppenstaub
Von Neugier getrieben, betäubt von den Düften
Fahler Gräser gleich verwesendem Laub
Das fremde Wesen von hohem Wuchse
Das Antlitz oliv, die Züge tot,
Ein erstarrtes, erbarmungsloses Lächeln
Auf dem Schädel die Kappe scharlachrot.
Um zu erkennen, zu binden, zu lösen
Folgend dem Pfad der linken Hand
Im Bund mit dem Teufel wie der Scheitel verrät
Wenn nur einer den Preis gekannt
Tausende Grillen einander zerfleischen
Im Schein des Prismas, auf der Karte ein Fleck
Der Klang der Gabel sinneraubend
Zu binden, zu lösen, für den einen Zweck
Das Schwirren und Schlagen, das Bersten und Sterben
Insektenleiber in Todeshast
Das Kreischen und Klagen, das Fallen und Stürzen
Leiber zerbersten unter eigener Last
Das Schwirren und Schlagen, das Bersten und Sterben
Insektenleiber in Todeshast
Das Kreischen und Klagen, das Fallen und Stürzen
Leiber zermalmt von eigener Last
Auf kahlem Felsen unter Sternen
Saß im rauhen Winterhauch
Eine Drossel, und ich fragte:
"Warum wanderst Du nicht auch?
Warum bleibst Du, wenn die Stürme
Brausen über Flur und Feld,
Da dir winkt im fernen Süden
Eine sonnenschöne Welt?"
Antwort gab sie leisen Tones:
"Weil ich nicht wie andre bin,
Die mit Zeiten und Geschicken
Wechseln ihren leichten Sinn.
Die da wandern nach der Sonne
Ruhelos von Land zu Land,
Haben nie das stille Leuchten
In der eignen Brust gekannt.
Mir erglüht's mit ewigem Strahle
- Ob auch Nacht auf Erden zieht - ,
Sing' ich unter Flockenschauern
Einsam ein erträumtes Lied.
Dir auch leuchtet hell das Auge;
Deine Wange zwar ist bleich;
Doch es schaut Dein Blick nach innen
In das ewige Sonnenreich.
Laß uns hier gemeinsam wohnen,
Und ein Lied von Zeit zu Zeit
Singen wir von dürrem Aste
Jenem Glanz der Ewigkeit.
Laß uns hier gemeinsam wohnen,
Und ein Lied von alter Zeit
Singen wir von dürrem Aste
Jenem Glanz der Ewigkeit."
(O. Ernst)
Wo ist noch das Rauschen der Wälder
Von fremden Klängen ganz rein?
Wo hört man das Raunen der Quelle,
Ist Leben mehr Sein als Schein?
In diesem Land, in diesem Land!
Wir wissen uns unter Sternen,
Wir liegen hier einsam im Feld.
Was kümmert uns Gestern und Morgen -
Wir haben weder Gut noch Geld
In diesem Land, in diesem Land!
In die Einsamkeit wir entrinnen,
Entfliehen der Märkte Geschrei,
Entfliehen der Geißel der Mauern -
Denn hier nur, da sind wir frei.
In diesem Land, in diesem Land!
Die Scheite sind nun entzündet,
Gefährten stehen im Kreis.
Es wehet der Atem des Feuers
Und Herzen brennen so heiß.
Wir leben unter der Sonne
Wir liegen hier einsam im Feld
Wir ziehen mit lodernden Herzen
Durch eine flammende Welt
In diesem Land, in diesem Land!
Noch gibt es dies Land nur im Geiste
Doch stehen wir wachsam bereit
Am Feuer erklingen die Lieder
Für eine bessere Zeit.
In diesem Land, in diesem Land!
In diesem Land, in diesem Land!
Wir haben den Boden mit Blut getränkt
Unsre Pferde durch einsame Weiten gelenkt
Glaubten uns verloren in stürmischer Nacht
Und niemand hat unsrer Seelen gedacht
Durch Sturm und Schlamm sind wir gefahren
Durch dieses Land, verwüstet, verbrannt
Und niemand weiß um unsere Qualen
Verloren, verbannt, vergessen, verkannt
In der Götter Sturm fanden wir unser Ende
In Not und Kampf, in der Weltenwende
Verzweiflung und Ohnmacht in blutigem Reigen
Dann nur noch Stille und Kälte und Schweigen
Und einsam liegen wir begraben
In fernem Land, entwurzelt, verbrannt
Und niemand weiß um unsere Taten
Verloren, verbannt, vergessen, verkannt
Wir liegen verlassen im Schatten der Eiche
Selbst Treue uns niemals zum Ruhme gereichte
Wie blieben zurück, man kennt die Namen nicht mehr
Verschmäht, vergessen, ein verlorenes Heer
Durch Steppe und Regen sind wir gefahren
Durch dieses Land, verwüstet, verbrannt
Und niemand weiß um unsere Qualen
Verloren, verbannt, vergessen, verkannt
Und einsam liegen wir begraben
In fernem Land, entwurzelt, verbrannt
Und niemand weiß um unsere Taten
Verloren, verbannt, vergessen, verkannt
Unter verschnittenen Weiden, wo Kinder spielen
Und Blätter treiben, tönen Trompeten. Ein Kirchhofschauer.
Fahnen von Scharlach stürzen durch des Ahorns Trauer
Reiter entlang an Roggenfeldern, leeren Mühlen.
Oder Hirten singen nachts und Hirsche treten in den Kreis ihrer Feuer
In den Kreis ihrer Feuer, des Hains uralte Trauer,
Tanzende heben sich von einer schwarzen Mauer;
Fahnen von Scharlach, Lachen, Wahnsinn, Trompeten.
(G. Trakl)
Wenn in der Frühe Nebel steigt
Kein Sonnenglanz netzt Laub und Zweig
Der Wind noch in den Wäldern ruht
Verglommen längst die letzte Glut
Erwacht in uns was uns erschuf
Der Wölfe Ruf...
Wir streben an mit festem Schritt
Wir führen Dich im Geiste mit
Vorbei an Disteln und an Eichen
Diesmal können wir nicht weichen
Auf dem Weg durchs Gräberfeld
In ferner Welt...
Der Sonne Macht das Tal erhellt
Aus Wolken Bergeskamm sich schält
Welt und Himmel sind vereint
So uns die Totenburg erscheint
Erwacht in uns im Ehrenraum
Ein banger Traum...
In Einsamkeit in fernem Land hab ich den Tod gesehen
In Einsamkeit in treuem Bund sah ich sie untergehn
In Einsamkeit in fernem Land hab ich den Tod gesehen
In stiller Nacht in festem Bund sah ich sie wieder auferstehn
Wenn in der Frühe Nebel steigt
Sind wir, mein Freund, schon längst bereit.
Der Wind noch in den Wäldern ruht
Doch in den Augen lodert Glut
Erwacht in uns was uns erschuf
Der Wölfe Ruf...
Von Westen braust der Sturm, der Regen fällt,
Das ist des Nordens wilde, trübe Welt,
Die grüne Wiese ward zum grauen See -
Die weiß noch nichts von Menschenluft und -weh.
Auf glattem Damme schreit' ich stets einher,
Dort auf die Heimat sinkt der Nebel schwer,
Und schaue auf die Flut, die wogt und wallt,
Und Haus und Baum verlieren die Gestalt.
Sturmbrausend, nebelwogend auch mein Sinn -
Jetzt da ich weiß, daß ich der Alte bin.
Das ist Leben, das ist ganzes Sein,
Bin nicht gebrochen, bin vom Zweifel rein.
Und trotzig harr' ich auf dem mächt'gen Damm -
Ich fühl's, ich bin vom Nibelungenstamm,
Bis mir das Bild der Heimat ganz entschwand,
Und rings um mich ist Nibelungenland.
(A. Bartels)
Wenn ich steh in diesem Feld,
Erfaßt das Gold der Ähren meine ganze Welt.
Schreit ich einher durch Roggenpracht,
Erkenne ich die Zeichen und des Schicksals Macht.
Wenn ich steh auf rauhem Berg,
Als Herrscher über Täler und der Götter Werk -
An Blitzes statt fahr ich hinab,
Bereite Lug und Trug ein schnelles Grab.
Wenn ich steh in eisger Nacht
Und seh der Sterne Zeichen und des Himmels Macht -
Der Sturm noch in den Blättern ruht -
Dann höre ich das Raunen, spür die Stimme tief im Blut.
Wenn ich steh in fernem Land
Und seh der Felder Wogen und der Wolken Band,
Dann sehn ich mich ins Heimatland,
Verachte den, der Heimweh nie gekannt,
Verachte den, der Heimweh nie gekannt,
Verachte, wer die Heimat nie gekannt!
Tiefes Schweigen
Kälte, Schnee und Dunkelheit
Fernes Leuchten
Zerreißt der Seelen Einsamkeit
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Jäher Blitz
Donner grollend naht heran
Strahlendgrau
Erscheint die Welt in diesem Bann
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Jäher Zorn
Erfaßt das Herz voll Heldenmut
Gestählt durch Schmerz
Durch Hitze, Schweiß und Feuerglut
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Durch Weiten in eisiger Hand
Starre Wipfel, der Nacht zugewandt
Durch Fernen, ein Sehnen uns trägt
In stürmischen Zeiten durch schneekarges Land
Tiefes Schweigen
Kälte, Schnee und Dunkelheit
Stilles Klagen
Zerreißt der Seelen Einsamkeit
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
Ostenfeld - sturmgeweihtes Land
In der Stille dieser Nacht
Haben wir dem Schwur gedacht.
Flammen lodern, Funken sprühn,
In heilgem Banne Herzen glühn.
Noch vom Leben unversehrt,
Umringt von manchem Weggefährt,
Erahnen wir den Schmerzenspfad -
Doch Wipfel flüstern stillen Rat.
In den Stürmen dieser Welt
Ist jeder nun auf sich gestellt.
Ein jeder weiß um seine Kraft -
Das Feuer, das das Leben schafft.
In der Stille dieser Nacht
Haben wir das Werk vollbracht.
In Sonnenglanz und Schattenfall
Umhegen wir das Weltenall,
Umhegen wir das Weltenall,
Umhegen wir das Weltenall.
Nach fernem Ort, in fernes Land -
Ihr Weg sie in die Fremde führt.
Und es erklingt ein letztes Lied -
In Weiten - endlos, unberührt.
Geweiht in stürmischen Zeiten
Geweiht in stürmischer Nacht
Die Banner sind in Glut getaucht,
Die See, sie schimmert wie ein Stern.
Und Schwert und Schild - runengeschmückt,
Empfangen aus der Welten Kern.
Geweiht in stürmischen Zeiten
Geweiht in stürmischer Nacht
Der Sommer kam, der Winter ging,
Doch Hagelkorn zerstört die Saat.
Betrogen und irregeführt
Fühlten sie, das Ende naht.
Geweiht in stürmischen Zeiten
Geweiht in stürmischer Nacht
Geweiht in stürmischen Zeiten
Geweiht in stürmischer Nacht
Und Hasses Sturm kam über sie -
Über Freund und Weggefährt.
Von Ost nach West - ein Flammenmeer
Verzehrte Mann und Schild und Schwert.
Geweiht in stürmischen Zeiten
Geweiht in stürmischer Nacht
Geweiht in stürmischen Zeiten
Geweiht in stürmischer Nacht